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Handwerk · Mittelstand · KMU

Webdesign am Niederrhein

Ich gestalte und entwickle Webseiten für Betriebe am Niederrhein, vom Handwerksbetrieb in Hamminkeln über die Praxis in Dinslaken bis zum mittelständischen Zulieferer in Moers. Mein Büro steht in Wesel, mitten im Kreis Wesel.

Webdesign heißt bei mir nicht, eine gekaufte Vorlage mit Ihrem Logo zu versehen. Es heißt: verstehen, wer bei Ihnen anfragt und warum, und die Seite so bauen, dass genau diese Menschen den Weg zum Kontaktformular oder zum Telefonhörer finden. Das Ergebnis darf gut aussehen. Es muss aber vor allem funktionieren.

Was Design hier bedeutet

Design ist in diesem Zusammenhang kein Geschmacksurteil. Es ist die Entscheidung darüber, in welcher Reihenfolge jemand etwas erfährt, worauf der Blick zuerst fällt und wie viele Schritte zwischen der ersten Frage und der Kontaktaufnahme liegen. Das lässt sich beurteilen, ohne über Farben zu sprechen.

Gutes Design für einen Handwerksbetrieb am Niederrhein sieht deshalb anders aus als gutes Design für eine Marke, die Aufmerksamkeit verkauft. Es ist ruhiger, es erklärt mehr, und es verzichtet auf alles, was den Blick von der Telefonnummer wegzieht. Ein Entwurf, der auf einem Bildschirm im Studio beeindruckt, aber auf einem Baustellen-Smartphone bei drei Balken Empfang nicht lädt, hat seine Aufgabe verfehlt.

Der praktische Maßstab, den ich anlege: Ein Besucher muss innerhalb von fünf Sekunden erkennen können, was der Betrieb macht, wo er sitzt und wie man ihn erreicht. Alles, was diesen drei Antworten im Weg steht, wird gestrichen, unabhängig davon, wie gut es aussieht.

Webdesign für Handwerksbetriebe am Niederrhein

Das Handwerk ist die wichtigste Vertikale im Kreis Wesel und gleichzeitig die, deren Webseiten am seltensten ernst genommen werden, von den Betrieben selbst und von den Anbietern, die sie ihnen verkaufen. Dabei ist der Bedarf präzise beschreibbar.

Der typische Fall: Ein Handwerker mit zwölf Beschäftigten hat eine Seite, die ein Bekannter vor acht Jahren gebaut hat. Sie zeigt vier Leistungen, ein Foto des Firmenwagens und eine Telefonnummer, die als Bild eingebunden ist und sich nicht antippen lässt. Der Betrieb bekommt trotzdem Aufträge, weil er seit dreißig Jahren empfohlen wird. Was er nicht bekommt, sind Bewerbungen und Anfragen aus den Nachbarorten.

Ein Relaunch ist in solchen Fällen selten aufwendig. Die Inhalte existieren, sie stehen nur an der falschen Stelle und in der falschen Form. Der Aufwand steckt im Zuschnitt: Welche Leistung bekommt eine eigene Seite, welche Referenzen sind vorzeigbar, welche Fragen stellt die Kundschaft am Telefon immer wieder. Das klärt ein Gespräch, und danach ist der technische Teil überschaubar.

Was ein Handwerksbetrieb von seiner Webseite braucht

Anfragen und Bewerbungen. Nicht mehr, nicht weniger. Konkret: Leistungen in der Sprache der Kundschaft statt in Fachbegriffen, Referenzbilder echter eigener Arbeiten, das Einzugsgebiet klar benannt, die Telefonnummer auf dem Smartphone mit einem Tipp erreichbar und ein Kontaktformular ohne Pflichtfelder, die niemand ausfüllt.

Der häufigste vermeidbare Fehler ist ein Formular, das zehn Angaben verlangt, bevor jemand eine Frage stellen darf. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Name, Erreichbarkeit und ein Freitextfeld genügen für den ersten Kontakt; alles Weitere klärt das Telefonat.

Sichtbarkeit für lokale Suchanfragen

Wer „Dachdecker Wesel“ oder „Elektriker Kreis Wesel“ sucht, entscheidet sich in aller Regel unter den ersten drei Treffern. Dafür braucht es drei Dinge, und alle drei sind unspektakulär: eine eigene Seite je Leistung statt einer Sammelseite, ein sauber ausgezeichneter Standort in den strukturierten Daten und ein gepflegtes Unternehmensprofil bei Google.

Dazu kommt Einheitlichkeit bei Name, Anschrift und Telefonnummer über alle Verzeichnisse hinweg. Eine abweichende Schreibweise, einmal „Straße“, einmal „Str.“, einmal eine anders gruppierte Rufnummer, wird als zweiter Betrieb gewertet und teilt die Signale auf zwei Einträge auf. Das ist mühsame Kleinarbeit und einer der wenigen Hebel mit sicherer Wirkung.

Stellenanzeigen, die tatsächlich gelesen werden

Im Handwerk ist Fachkräftemangel das drängendere Problem als Auftragsmangel. Eine Karriereseite mit echten Aufnahmen der Werkstatt, ehrlicher Beschreibung des Arbeitsalltags und einer Bewerbungsmöglichkeit ohne Anschreiben-Zwang wirkt stärker als jedes Stellenportal, vor allem, weil Bewerber ohnehin die Firmenseite aufrufen, bevor sie sich melden.

Auch für Praxen, Kanzleien, Gastronomie und Vereine

Praxen und Kanzleien brauchen vor allem einen verlässlichen Weg zur Terminvereinbarung. Gastronomie braucht eine Speisekarte als Text auf der Seite und nicht als PDF-Download: Ein PDF ist auf dem Smartphone unleserlich und wird von Suchmaschinen schlechter ausgewertet. Vereine brauchen eine Möglichkeit, Nachrichten zu veröffentlichen, ohne dass jemand dafür Redakteur sein muss.

Individuell gestaltet statt Baukasten

Was gegen Wix, Jimdo und IONOS MyWebsite spricht

Baukästen sind günstig im Einstieg und teuer im Verlauf. Der erzeugte Code ist generisch und bringt hohen Overhead mit, was sich vor allem auf dem Smartphone bemerkbar macht. Ladezeit, Barrierefreiheit und strukturierte Daten sind nur so weit beeinflussbar, wie das System es vorsieht.

Entscheidend ist aber das Eigentum: Die Seite lässt sich nicht mitnehmen. Bei einem Baukasten mietet man die eigene Webseite, und ein Wechsel bedeutet vollständigen Neubau samt Verlust der aufgebauten Sichtbarkeit. Wer das erst nach drei Jahren merkt, zahlt den Einstiegsvorteil doppelt zurück.

Was gegen gekaufte Templates spricht

Ein Theme für sechzig Euro bringt Funktionen für zwanzig Branchen mit und lädt sie bei jedem Aufruf. Die übliche Folge sind zwanzig bis dreißig Plugins und eine Update-Kette, bei der jedes Update etwas anderes beschädigt. Dazu kommt die Abhängigkeit vom Hersteller: Stellt er die Pflege ein, bricht die Installation mit dem nächsten Core-Update.

Wie ich stattdessen arbeite

Der Entwurf entsteht auf Basis Ihrer Inhalte und nicht umgekehrt. Erst wenn feststeht, welche Leistungen erklärt werden müssen, welche Referenzen es gibt und welche Fragen im Erstkontakt immer gestellt werden, ergibt eine Gestaltung Sinn. WordPress mit eigenem Theme, wenn Sie selbst pflegen wollen, Next.js, wenn es individueller wird. Welche Lösung zu Ihrem Betrieb passt, klärt der Website-Berater in drei Fragen.

Für viele Betriebe am Niederrhein ist der richtige Einstieg kein zwanzigseitiger Auftritt, sondern ein One Pager oder eine Landingpage: eine Seite, die alles Nötige sagt, schnell online ist und später um Unterseiten wachsen kann, ohne neu gebaut zu werden.

Handwerk auf jedem Bildschirm

Responsive ist die Voraussetzung, nicht das Ziel

Der überwiegende Teil lokaler Suchanfragen kommt vom Smartphone, häufig unterwegs und bei schlechter Verbindung. Der Entwurf beginnt deshalb beim kleinsten Bildschirm. Eine Seite, die am Desktop entworfen und danach zusammengeschoben wurde, erkennt man daran, dass die Telefonnummer erst nach zweimal Scrollen erscheint.

Ladezeit entscheidet über Anfragen

Diese Webseite ist mit dem Stack gebaut, den ich auch für Kundenprojekte einsetze. Gemessen am 16. August 2026 mit Lighthouse 13.4.1, Mobile-Profil mit 4G-Drosselung: Performance 98, Accessibility 100, Best Practices 100, SEO 100. Largest Contentful Paint 2,2 s, Cumulative Layout Shift 0, Total Blocking Time 20 ms. Denselben Maßstab lege ich an Kundenprojekte an, und weil die Werte nachprüfbar sind, ist das keine Zusage, sondern eine Aussage.

DSGVO und Barrierefreiheit ohne Aufpreis

Datensparsamkeit, keine unnötigen Drittanbieter-Skripte, Einwilligung vor dem Laden einwilligungspflichtiger Inhalte, ein Impressum nach Paragraf 5 DDG und eine Datenschutzerklärung, die den tatsächlichen Verarbeitungen entspricht, nachzulesen unter Datenschutz. Dazu eine an den WCAG-Kriterien ausgerichtete Umsetzung, die mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für einen Teil der Betriebe zur Pflicht wird.

Support nach dem Launch

Eine Webseite ist nach dem Livegang nicht fertig, sondern in Betrieb. Sicherheits-Patches, Updates mit Prüfung auf einer Staging-Umgebung statt direkt live, geprüfte Backups und Überwachung von Erreichbarkeit und Zertifikatsablauf laufen als monatliche Wartung; Domain, Zertifikat, Server und Mailzustellung deckt Managed Hosting ab. Sie schreiben dabei mir und nicht einem Ticketsystem.

Die Region, in der ich arbeite

Der Niederrhein ist keine abstrakte Servicezone. Ich betreue Betriebe in Wesel, Hamminkeln, Voerde, Dinslaken, Xanten, Rees, Schermbeck und Hünxe, dazu in Moers, Rheinberg, Kamp-Lintfort, Bocholt und Duisburg. Für Termine im Kreis Wesel berechne ich keine Anfahrt.

Wer weiter weg sitzt, im Ruhrgebiet, anderswo in Nordrhein-Westfalen oder bundesweit, arbeitet mit mir per Videokonferenz. Das funktioniert gut. Für viele Betriebe am Niederrhein ist es trotzdem angenehmer, einmal persönlich am Tisch zu sitzen, und das ist von Wesel aus in aller Regel eine kurze Fahrt.

Warum Nähe zählt

Mehrere Anbieter unterhalten Landingpages für Wesel und die Nachbarorte, ohne hier ansässig zu sein. Ladungsfähige Anschrift, erreichbare Telefonnummer, Termin vor Ort: Das ist der Unterschied zwischen einer Servicezone und einem Standort. Wie die technische Seite davon aussieht, steht auf der Seite zur Webentwicklung in Wesel.

Ablauf und Zusammenarbeit

  1. Erstgespräch

    Kostenlos, telefonisch, per Videokonferenz oder vor Ort. Es geht darum, wer bei Ihnen anfragt und was diese Menschen wissen müssen.

  2. Konzept und Festpreisangebot

    Struktur, Umfang und Technikentscheidung schriftlich, mit festem Termin. Der Preis steht danach verbindlich fest.

  3. Entwurf und Abstimmung

    Gestaltung auf Basis Ihrer echten Inhalte, nicht mit Blindtext. Änderungswünsche sind in dieser Phase kostenlos.

  4. Umsetzung und Launch

    Aufbau auf einer Testumgebung, Abnahme, Umzug auf die Zieldomain, Zertifikat, Weiterleitungen, Einweisung.

  5. Wartung und Support

    Auf Wunsch als monatliche Leistung, monatlich kündbar. Zugänge werden vollständig ausgehändigt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Webseite für einen Handwerksbetrieb?
Der Preis steht nach dem kostenlosen Erstgespräch als Festpreis fest, es gibt keine Abrechnung mit offenem Ende. Für Handwerksbetriebe genügt häufig ein One Pager oder eine kompakte mehrseitige Webseite; ein One Pager liegt im unteren vierstelligen Bereich, die aufwendig gestaltete Fassung darüber. Managed Hosting inklusive Domain und Zertifikat kostet einen niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat.
Welche Webdesign-Agentur arbeitet am Niederrhein?
DevBit, Yannik Donners mit Sitz in der Feldstraße 51 in 46485 Wesel gestaltet und entwickelt Webseiten für Betriebe am Niederrhein, im Kreis Wesel und in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um ein Einzelunternehmen: Ansprechpartner und Entwickler sind dieselbe Person.
Lohnt sich eine eigene Webseite gegenüber einem Baukasten?
Bei einem Baukasten wie Wix oder Jimdo bleibt die Webseite an die Plattform gebunden und lässt sich nicht ohne vollständigen Neubau mitnehmen. Ladezeit, Barrierefreiheit und strukturierte Daten sind nur im Rahmen des Systems beeinflussbar. Bei einer individuell entwickelten Webseite gehört der Code dem Auftraggeber, und ein Anbieterwechsel bleibt jederzeit möglich.
Kann ich die Inhalte meiner Webseite selbst pflegen?
Ja. Für Betriebe, die Inhalte regelmäßig selbst aktualisieren, setze ich WordPress mit einem eigens entwickelten Theme und einer klar geschnittenen Redaktionsoberfläche ein: benannte Felder statt einer leeren Freitextfläche, damit die Seite auch nach zwei Jahren Redaktionsarbeit noch zusammenhält.
Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb des Kreises Wesel?
Ja. Vor Ort im gesamten Kreis Wesel und am Niederrhein, darunter Hamminkeln, Voerde, Dinslaken, Xanten, Rees, Moers, Rheinberg, Kamp-Lintfort, Bocholt und Duisburg. Darüber hinaus bundesweit per Videokonferenz.
Wie lange dauert ein Webdesign-Projekt?
Ein One Pager ist in der Regel in zwei bis drei Wochen fertig, eine mehrseitige Unternehmenswebseite in vier bis acht Wochen. Den größten Einfluss hat, wie schnell Texte und Bilder vorliegen. Der Termin wird im Angebot verbindlich festgelegt.

Reden wir darüber

Ein Erstgespräch kostet nichts und dauert selten länger als eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, was Ihr Vorhaben umfasst und was es kostet.